Alarmierende Prognosen für den Fachkräfte­mangel

Mitarbeiter sind und bleiben auch im Zuge der Digitalisierung die wichtigste Ressource eines Unternehmens. Allerdings: Fachkräfte werden immer rarer. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelte jüngst, dass in Deutschland schon jetzt etwa 440.000 qualifizierte Mitarbeiter fehlen. In der Konjunkturumfrage gab knapp die Hälfte der Unternehmen an, dass fehlende Fachkräfte die Produktionsmöglichkeiten hemmen.

Auch die Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeigt: 60 Prozent aller Betriebe bewerten den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko. Tendenz steigend. Einer Berechnung des Basler Forschungsinstituts Prognos zufolge könnten im Jahr 2030 bis zu drei Millionen Fachleute fehlen. Denn ab der zweiten Hälfte der Zwanzigerjahre werden die Babyboomer in Rente gehen – und mit ihnen wertvolles Wissen, das eine große Lücke in den Unternehmen hinterlässt.

Mit support2go qualifiziertes Personal entlasten

Mit dem mobilen Assistenzsystem support2go können Fachkräfteaufgaben sicher und zuverlässig auch an nicht-spezialisierte Mitarbeiter übertragen werden. Fehlermeldungen von Maschinen, konkrete Wartungsaufgaben oder detaillierte Videoanleitungen für operative Aufgaben bekommen diese einfach auf ein am Körper angebrachtes Smart-Device. Die Hände sind weiterhin frei. Das entlastet auch die normalen operativen Abläufe. Das Ergebnis: Die Wege verkürzen sich und bei gleichbleibender Maschinenanzahl werden weniger Fachleute benötigt. Diese wiederum gewinnen Zeit, um punktuell ganz zielgerichtet hochkomplexe, unvorhergesehene Aufgaben anzugehen.

Sie möchten Ihr Unternehmen fit machen für den drohenden Fachkräftemangel? Gerne passen wir support2go an Ihre Bedürfnisse an.

Stillstand­zeiten als erhebliches Risiko

Ungeplante Stillstandzeiten sind hochriskant und nach wie vor keine Seltenheit. Laut einer Studie der britischen Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne gab im Jahr 2017 82% der befragten Unternehmen an, mindestens einmal einen ungeplanten Maschinenausfall in den vergangenen drei Jahren erlebt zu haben. Das Marktanalyse-Unternehmen Aberdeen rechnete hoch, dass dabei etwa 50.000 Euro an Kosten pro Stunde auflaufen. Führt der Stillstand zu einem vollständigen Produktionsausfall liegen die durchschnittlichen Kosten bei Automobilzulieferern sogar bei 20.000 Euro pro Minute. Davon geht das amerikanische Wartungsunternehmen Advance Technology Services aus.

Mit support2go industrielle Abläufe in Fluss halten

Abhilfe verspricht das Predictive Maintenance, also die vorrausschauende, zustandsbasierte Wartung. Die Unternehmensberatung McKinsey ermittelte, dass die Stillstandzeiten durch eine smarte Instandhaltung um 50 Prozent sinken und gleichzeitig Wartungskosten bis 40 Prozent eingespart werden können. Dabei werden Maschinen- und Sensordaten laufend analysiert, um Fehler frühzeitig zu erkennen und zu beheben, noch bevor es zum Ausfall kommt. Doch nicht alle, vor allem ältere Bestandsmaschinen lassen sich problemlos an solch lebenswichtige Analysetools anbinden.

Genau da setzt das mobile Assistenzsystem support2go an. Maschinenbediener bekommen nicht nur Fehlermeldungen und Warnungen direkt ans Handgelenk übertragen und können so direkt, koordiniert und maximal effizient reagieren; support2go erfasst auch Daten und Meldungen, die bisher nur lokal vor Ort an der Maschine verfügbar waren. Sie werden über eine Schnittstelle abgegriffen, zentral auf einem Server gespeichert, kategorisiert und für übergeordnete Analysesysteme bereitgestellt.

Predictive Maintenance ist für Sie ein akutes Thema? Schon als Basis-Setup unterstützt support2go die vorausschauende Wartung.